Vier stylusartige Stifte im Apple Pencil Stil, parallel angeordnet auf hellem Grau-zu-Anthrazit-Verlauf, ohne Logos.

Apple Pencil Pro vs USB-C vs 1. Gen vs 2. Gen: Welcher Stift passt zu dir?

Warum der richtige Stift wichtig ist

Der Apple Pencil macht aus dem iPad mehr als nur ein Gerät zum Serien schauen. Erst mit einem Stift wird es zum Notizblock, Skriptordner, Whiteboard und Skizzenbuch in einem. Gerade für Schule, Studium und produktives Arbeiten ist der Pencil oft kein „Nice-to-have“, sondern ein Kern-Zubehör.

Das Problem: Mittlerweile stehen dir vier verschiedene Varianten zur Auswahl, der Apple Pencil Pro, Apple Pencil (USB-C), Apple Pencil (2. Generation) und Apple Pencil (1. Generation). Die Preise unterscheiden sich deutlich, die Features noch mehr, und zusätzlich kommt die Frage: Welcher Stift funktioniert überhaupt mit deinem iPad?

In diesem Vergleich „Apple Pencil Pro vs USB-C vs 1. Gen vs 2. Gen“ geht es genau darum. Du bekommst eine klare Entscheidungshilfe, nicht nur eine Aufzählung von technischen Daten. Ziel ist, dass du am Ende weißt, welchen Stift du kaufen solltest – abhängig von deinem iPad, deinem Budget und deinem Einsatz: Schule, Studium, Office oder kreatives Zeichnen.

Kurzüberblick: Die 4 Apple-Pencils im Schnelldurchlauf

Apple Pencil Pro

Der aktuell leistungsstärkste Stift von Apple. Volle Druck- und Neigungserkennung, zusätzliche Gesten wie Squeeze, haptisches Feedback, Rotationserkennung und „Wo ist?“-Integration. Gedacht für aktuelle iPad Pro und iPad Air Modelle mit M-Chip und für Nutzer, die sehr viel zeichnen, skizzieren oder beruflich mit dem iPad arbeiten. Preislich im oberen Bereich (meist rund 130–150 €).

Apple Pencil (USB-C)

Der günstigste originale Apple Pencil und der flexibelste bei der Kompatibilität mit USB-C-iPads. Er unterstützt Neigung und Hover, verzichtet aber auf Druckempfindlichkeit und Induktivladen. Ideal für Notizen, PDFs und Whiteboards, weniger für anspruchsvolles Zeichnen. Preislich ungefähr im Bereich 70–100 €.

Apple Pencil (2. Generation)

Der „klassische“ Premium-Pencil für viele iPad Pro, Air und mini Modelle bis etwa 2022. Er bietet Druckempfindlichkeit, Neigung, Doppeltipp-Geste und magnetisches, induktives Laden am iPad-Rand. Sehr gutes Schreib- und Zeichengefühl, aber ein Auslaufmodell bei neueren iPads. Straßenpreise liegen oft zwischen 80 und 130 €.

Apple Pencil (1. Generation)

Das älteste Modell, vor allem für iPads mit Lightning-Anschluss und einige Übergangsmodelle (z. B. iPad 10/11 mit Adapter). Technisch mit Druck und Neigung noch brauchbar, aber mit Lightning-Ladung, Kappe und eher unpraktischem Handling. Preislich meist knapp unter dem Pencil 2, etwa 100–120 €, und primär sinnvoll, wenn du ein älteres iPad weiter nutzen willst.

Kompatibilität: Welcher Pencil passt zu welchem iPad?

Bevor du über Features nachdenkst, musst du klären: Welcher Stift funktioniert überhaupt mit deinem iPad? Das ist der wichtigste Schritt in jedem Apple-Pencil-Vergleich.

Grundregel und Übersicht:

  • Ältere iPads mit Lightning → meist Apple Pencil (1. Generation).
  • USB-C-iPads bis ca. 2022 → häufig Wahl zwischen USB-C Pencil und Pencil (2. Generation).
  • Neue iPad Pro/Air mit M-Chips → Apple Pencil Pro oder USB-C Pencil.

Vereinfacht kannst du dir merken:

  • Apple Pencil Pro
    Funktioniert mit den aktuellen High-End-iPads:
  • iPad Pro 11″ und 13″ mit M4/5-Chip
  • iPad mini mit A17 Pro Chip
  • iPad Air 11″ und 13″ mit M2/3-Chip
    Wenn du eins dieser Modelle hast oder planst, ist der Pro-Stift die „native“ Lösung und langfristig am besten integriert.
  • Apple Pencil (USB-C)
    Läuft auf fast allen iPads mit USB-C-Port:
  • iPad Pro 11″ und 13″ mit M4-Chip
  • iPad 10/11 – siehe dir dazu den Beitrag an: Apple iPad (A16) 2025 – Wie gut ist das Tablet für Schule und kreative Arbeit?
  • iPad Air 4/5 und neuere Air-Modelle mit M-Chips
  • iPad Pro 11″ und 12,9″/13″ (neuere USB-C-Generationen)
  • iPad mini 6 und aktuelles mini
    Er ist damit der „Kompatibilitäts-König“ und gerade dann spannend, wenn du dein iPad in den nächsten Jahren vielleicht wechselst, aber im USB-C-Lager bleibst.
  • Apple Pencil (2. Generation)
    Deckt viele höherwertige iPads bis 2022 ab:
  • iPad Pro 11″ (1.–4. Generation)
  • iPad Pro 12,9″ (3.–6. Generation)
  • iPad Air 4/5
  • iPad mini 6
    Für diese Geräte ist der Pencil 2 oft der beste Mix aus Komfort (induktiv) und Funktionen, solange du nicht schon auf die neueste Pro-/Air-Generation mit Pencil Pro setzt.
  • Apple Pencil (1. Generation)
    Hier geht es vor allem um ältere Modelle mit Lightning:
  • iPad 6–9
  • iPad Air 3
  • iPad mini 5
  • ältere iPad Pro 9,7″/10,5″/12,9″ (1./2. Generation)
  • iPad 10/11 via USB-C-Adapter
    Wenn du eines dieser Geräte nutzt und kein neues iPad planst, ist der Pencil 1 praktisch die einzige Original-Option.

Praxis-Tipp:
Schau als Erstes in die Apple-Kompatibilitätsliste für dein Modell. Wenn dein iPad zu mehreren Stiften passt, entscheidest du danach, ob dir Druckempfindlichkeit und induktives Laden den Aufpreis gegenüber dem USB-C Pencil wert sind – dazu gleich mehr.

Funktionen & Bedienung im Vergleich

Hier trennt sich „nur Eingabestift“ von „vollwertigem Kreativwerkzeug“. Die wichtigsten Funktionsunterschiede:

  • Druckempfindlichkeit

    • Mit Druck: Apple Pencil Pro, Pencil (2. Generation), Pencil (1. Generation)
    • Ohne Druck: Apple Pencil (USB-C)
      Für Notizen ist das egal, für Zeichnen und lebendige Skizzen aber ein echter Unterschied: Mit Druck variiert die Linienstärke natürlich, ohne Druck bleibt sie konstant.
  • Gesten & Zusatzfunktionen

    • Apple Pencil Pro: Squeeze-Geste (drücken), Rotation/Barrel-Roll zur Pinselsteuerung, haptisches Feedback, „Wo ist?“-Integration.
    • Apple Pencil (2. Generation): Doppeltipp-Geste, um schnell zwischen Werkzeugen zu wechseln (z. B. Stift/Radierer).
    • Apple Pencil (USB-C) & 1. Generation: keine zusätzlichen Gesten.
  • Hover-Funktion
    Pro, Pencil 2 und USB-C Pencil unterstützen Hover – aber nur auf bestimmten iPads mit M-Chip. Du siehst dann schon, wo der Strich landet, bevor du das Display berührst. Praktisch für präzises Zeichnen und Menüauswahl, im Alltag aber eher ein Bonus, kein Muss.

  • Laden & Koppeln

    • Pro & Pencil 2: magnetische Haftung an der iPad-Seite, dort koppeln und induktiv laden. Du steckst nichts an, der Stift ist meistens voll.
    • USB-C Pencil: haftet magnetisch am iPad, lädt aber nicht automatisch; geladen wird per USB-C-Kabel über eine versenkte Buchse am Stift.
    • Pencil 1: Lightning-Stecker unter einer Kappe; entweder direkt ins iPad (Lightning) oder über Adapter an USB-C. Die Kappe geht gern verloren, der Stift ragt unpraktisch heraus.
  • Handling & Ergonomie
    Pro, Pencil 2 und USB-C Pencil haben eine abgeflachte Seite für besseren Grip und Rollen-Schutz, eine mattierte Oberfläche und wirken insgesamt moderner. Der Pencil 1 ist komplett rund, glatter und rollt leichter vom Tisch – im Schulalltag nicht ideal.

Im Alltag spürst du die größten Unterschiede beim Laden (magnetisch vs Kabel/Kappe) und bei den Zusatzgesten. Der eigentliche Strich auf dem Display ist zwischen Pro, Pencil 2 und Pencil 1 sehr ähnlich – sie nutzen alle Apples sehr präzise Stifterkennung.

Schreib- und Zeichengefühl im Alltag

Für deinen Alltag zählen weniger Datenblätter als das Gefühl: Wie schreibt und zeichnet sich der Stift auf dem iPad?

  • Notizen und Mitschriften
    Alle vier Stifte arbeiten schnell und präzise genug für Vorlesungsmitschriften, Meeting-Notizen und handschriftliche To-do-Listen. Die Latenz ist bei den aktuellen iPads so gering, dass der Strich gefühlt direkt unter der Spitze erscheint. Unterschiede spürst du eher durch die iPad-Folie (Paperlike etc.) als durch den Stift selbst. Der große Unterschied: Mit Drucksensitivität wirken Handschrift und Markierungen etwas dynamischer, weil du durch Druck dicker oder dünner schreibst. Beim USB-C Pencil bekommst du immer einen gleich breiten Strich – für viele Studierende völlig ausreichend, solange die Schrift gut lesbar ist.

  • PDF-Annotationen und Markierungen
    Markieren in Skripten, Randnotizen, Korrekturen: Hier reichen bereits Neigungserkennung und präzise Spitze. Druckempfindlichkeit ist nett, aber kein Gamechanger. Wichtig ist eher, dass der Stift immer geladen und griffbereit ist – also ein Pluspunkt für Pro und Pencil 2 mit Induktivladen.

  • Skizzen, Diagramme, technische Zeichnungen
    Wenn du häufig Skizzen machst (z. B. technische Skizzen, Ablaufdiagramme, Wireframes), ist Druckempfindlichkeit komfortabel: Linien wirken lebendiger, du kannst mit einem Stift zwischen leichten Hilfslinien und kräftigen Konturen wechseln. Das können Pro, Pencil 2 und Pencil 1, der USB-C Pencil nicht.

  • Kreatives Zeichnen (Procreate, Illustration, Architektur)
    Hier spielt der Apple Pencil Pro seine Stärken aus: Druck, Neigung, Rotation und Squeeze-Gesten geben dir sehr feine Kontrolle. Bei Pinselwerkzeugen kannst du über Rotation z. B. die Ausrichtung eines Markerstrichs steuern, mit Squeeze Blenden oder Tools einblenden und über Haptik die Rückmeldung fühlen. Pencil 2 bietet ein ähnliches Grundgefühl beim Zeichnen, aber ohne Squeeze, Rotation und Haptik. Pencil 1 ist funktional fürs Zeichnen stark, im Handling aber altbacken.

Kurz gesagt:

  • Für Notizen sind alle Stifte gut, USB-C ist hier absolut „ausreichend“.
  • Für kreatives Zeichnen und visuelle Arbeit solltest du einen Stift mit Druckempfindlichkeit wählen (Pro, Pencil 2 oder Pencil 1).
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Preis und Preis-Leistungs-Verhältnis

Die vier Apple Stifte liegen preislich deutlich auseinander. Grobe Orientierung (Deutschland, Stand 2025):

  • Apple Pencil Pro
    • UVP ca. 149 €
    • Meist zwischen ca. 120 und 150 € im Handel
    • Preis-Leistung: Sinnvoll, wenn du dein iPad intensiv nutzt (Schule/Studium plus Kreativarbeit) oder professionell damit arbeitest. Für reine Notizen ist der Aufpreis gegenüber dem USB-C Pencil oft nicht gerechtfertigt.

  • Apple Pencil (USB-C)
    • UVP ca. 89 €
    • Oft rund 70–100 €
    • Preis-Leistung: Sehr stark für Schule, Studium und Office, solange Zeichnen keine Hauptrolle spielt. Der fehlende Druck ist der wichtigste Kompromiss.

  • Apple Pencil (2. Generation)
    • UVP ca. 149 €
    • Straßenpreis etwa 80–130 €
    • Preis-Leistung: Sehr gut, wenn du ihn deutlich unter der UVP bekommst und ein kompatibles iPad (Pro/Air/mini bis 2022) hast. Bei Preisen nahe dem Pro lohnt sich meist direkt der Pro-Stift, sofern dein iPad ihn unterstützt.

  • Apple Pencil (1. Generation)
    • UVP ca. 119 €
    • Im Handel häufig 100–120 €
    • Preis-Leistung: Nur sinnvoll, wenn du ein älteres iPad behalten willst oder institutionelle Vorgaben hast (Schul-iPads etc.). Für neue Käufe ist das Konzept mit Lightning und Kappe veraltet.

Für Schule/Studium ist der USB-C Pencil häufig der beste Deal, für Alltagsnutzer mit älteren Pro/Air/mini-iPads der Pencil 2, und für Hobby-Kreative und Power-User lohnt meist der Mehrpreis des Pro – vorausgesetzt, dein iPad ist kompatibel.
Wenn du konkrete Angebote checken willst, kannst du z. B. mit diesen Platzhaltern arbeiten:

Schule, Studium & Alltag: Welcher Stift für welchen Einsatz?

Fokus Notizen & PDF-Annotation

Für Mitschriften, Lernzettel, Skripte und PDF-Kommentare brauchst du vor allem drei Dinge: geringe Latenz, eine zuverlässige Verbindung und einen Stift, der nicht ständig leer ist.

  • Klar empfehlenswert

    • Apple Pencil (USB-C), wenn dein iPad kompatibel ist.
    • Apple Pencil (2. Generation), wenn du ein passendes Pro/Air/mini hast und den Komfort von Induktivladen möchtest.
  • Nice to have / Overkill

    • Apple Pencil Pro ist hier Luxus. Du profitierst zwar von Squeeze und Haptik, aber im Vorlesungsalltag macht das weniger Unterschied als Induktivladen und ein guter Grip.
  • Nur noch bedingt empfehlenswert

    • Apple Pencil (1. Generation) ist funktional ok, aber das Laden über Lightning/Adapter ist unpraktisch. Für bestehende ältere iPads trotzdem eine solide Lösung.

Fokus kreatives Zeichnen

Wenn du regelmäßig in Procreate, Linea, Concepts oder ähnlichen Apps arbeitest, ist Druckempfindlichkeit Pflicht.

  • Klar empfehlenswert

    • Apple Pencil Pro: Maximale Kontrolle, beste Zukunftssicherheit auf aktuellen Pro/Air-Modellen, ideale Wahl für (Hobby-)Künstler, Designer, Architekten.
    • Apple Pencil (2. Generation): Sehr gutes Zeichengefühl, Doppeltipp, induktives Laden – perfekt für Pro/Air/mini bis 2022.
  • Eingeschränkt geeignet

    • Apple Pencil (1. Generation): Technisch gut (Druck + Neigung), aber Handling und Laden nerven auf Dauer. Für ältere iPads trotzdem besser als der USB-C Pencil.
  • Eher ungeeignet

    • Apple Pencil (USB-C): Für ernsthaftes Zeichnen ist der fehlende Druck tatsächlich ein echter Nachteil. Für gelegentliche Skizzen reicht er, aber wenn Zeichnen deine Hauptaufgabe ist, nimm einen Pencil mit Druckempfindlichkeit.

Fokus Budget / Einsteiger

Du willst möglichst wenig ausgeben und vor allem schreiben/markieren?

  • Hast du ein aktuelles USB-C-iPad (iPad 10/11, Air, Pro, mini)?
    → Nimm den Apple Pencil (USB-C). Du bekommst ein gutes Schreibgefühl zum niedrigsten Preis.

  • Hast du ein älteres Pro/Air/mini (z. B. Air 4/5, Pro bis 2022, mini 6)?
    → Prüfe den Preis des Pencil 2. Liegt er nur leicht über dem USB-C Pencil, lohnt sich der Aufpreis für Druckempfindlichkeit und Induktivladen.

  • Hast du ein älteres iPad mit Lightning und planst keinen Upgrade?
    → Der Pencil 1 ist dann pragmatisch die einzige Original-Wahl, trotz des veralteten Ladekonzepts.

Vergleichstabelle: Pro vs USB-C vs 1. Gen vs 2. Gen

Kriterium

Pencil Pro

Pencil USB-C

Pencil 2. Gen

Pencil 1. Gen

Kompatible iPads

Neues iPad Pro/Air mit M-Chip

Fast alle USB-C iPads

Viele Pro/Air/mini bis ca. 2022

Ältere iPads mit Lightning, iPad 10/11 (Adapter)

Features

Druck, Neigung, Hover, Squeeze, Haptik, Rotation, „Wo ist?“

Neigung, Hover (je nach iPad), kein Druck

Druck, Neigung, Doppeltipp, Hover (teilweise)

Druck, Neigung, sonst keine Zusatzgesten

Zielgruppe

Power-User, Kreative, intensive Nutzung

Schüler/Studierende mit Fokus Notizen, Alltagsnutzer

Studierende & Kreative mit älteren Pro/Air/mini

Nutzer älterer iPads ohne Upgrade-Plan

Preisbereich

hoch (ca. 120–150 €)

niedrig-mittel (ca. 70–100 €)

mittel-hoch (ca. 80–130 €)

mittel (ca. 100–120 €)

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Kaufempfehlungen je nach Nutzertyp

1. Schülerin/Schüler mit iPad-Basisgerät & engem Budget
Du nutzt dein iPad hauptsächlich für Schulnotizen, Hausaufgaben, PDFs und vielleicht mal eine kleine Skizze.

  • Hast du ein USB-C-iPad (z. B. iPad 10/11)? → Apple Pencil (USB-C).
  • Hast du ein älteres Lightning-iPad, das du erstmal behältst? → Apple Pencil (1. Generation), auch wenn das Laden etwas nervt.

2. Student mit aktuellem iPad Air oder iPad Pro (USB-C, aber noch ohne Pencil Pro-Unterstützung)
Du sitzt täglich in Vorlesungen, machst viele Mitschriften und ab und zu Skizzen oder Diagramme.

  • Empfehlung: Apple Pencil (2. Generation) – Druck, Doppeltipp und induktives Laden sind im Studienalltag sehr angenehm. Wenn dein iPad schon zum Pencil Pro kompatibel ist, prüfe den Preisunterschied: Wenn du kreativ arbeitest, lohnt der Pro.

3. Hobby-Kreativer mit Fokus auf Zeichnen
Du zeichnest regelmäßig in Procreate oder ähnlichen Apps, veröffentlichst vielleicht auf Instagram oder nutzt Skizzen beruflich.

  • Aktuelles Pro/Air mit M-Chip → Apple Pencil Pro.
  • Älteres Pro/Air/mini → Apple Pencil (2. Generation).
    Der USB-C Pencil ist in diesem Profil nur dann sinnvoll, wenn das Budget wirklich knapp ist und Zeichnen eher gelegentlich passiert.

4. Power-User / Pro-Kreativer
Du nutzt dein iPad als Hauptarbeitsgerät für Grafik, Design, Architektur, Musiknotation oder Sketchnotes in Workshops.

  • Klare Empfehlung: Apple Pencil Pro – wegen Rotation, Squeeze, Haptik, Hover und „Wo ist?“. Du holst aus diesen Funktionen realen Workflow-Vorteil, wenn du täglich mehrere Stunden mit dem Stift arbeitest.

5. iPad-Altgerät-Nutzer ohne Upgrade-Plan
Du hast ein iPad 6–9, ein älteres Pro oder ein Air 3 und planst keinen baldigen Wechsel.

  • Empfehlung: Apple Pencil (1. Generation) – nicht modern, aber funktional.
  • Alternative: Wenn du mittelfristig auf ein neues iPad wechselst, kann auch ein günstigerer Drittanbieter-Stift für die Übergangszeit reichen und du sparst das Geld für einen „richtigen“ Pencil beim nächsten Gerät.

6. Office-Anwender & Wissensarbeiter
Du nutzt dein iPad in Meetings, auf Reisen, für handschriftliche Notizen, Mindmaps und Whiteboards.

  • USB-C-iPad → Apple Pencil (USB-C) reicht in vielen Fällen vollkommen aus.
  • Pro/Air für Präsentationen, Sketchnotes und Visual Facilitation → Pencil 2 oder Pencil Pro, je nach iPad-Generation und Preis.

Fazit: Welcher Apple Pencil ist der beste für dich?

Beim Vergleich „Apple Pencil Pro vs USB-C vs 1. Gen vs 2. Gen“ gibt es nicht den einen perfekten Stift für alle. Die richtige Wahl hängt von drei Fragen ab: Welches iPad nutzt du, wie viel möchtest du ausgeben und wie wichtig ist dir Zeichnen im Vergleich zu reinen Notizen.

Für die meisten Nutzer mit aktuellem USB-C-iPad, die vor allem schreiben und PDFs bearbeiten, ist der Apple Pencil (USB-C) die sinnvollste Standard-Empfehlung: gute Leistung, faire Preise, breite Kompatibilität. Wer zusätzlich Wert auf Druckempfindlichkeit und Induktivladen legt und ein passendes Pro/Air/mini besitzt, fährt mit dem Apple Pencil (2. Generation) sehr gut – vor allem, wenn der Straßenpreis deutlich unter der UVP liegt.

Sobald kreatives Zeichnen, Illustration oder intensives visuelles Arbeiten im Fokus steht und du ein aktuelles Pro/Air-Modell hast, lohnt sich der Schritt zum Apple Pencil Pro. Die Zusatzfunktionen bringen spürbare Vorteile in Profi-Workflows und sind langfristig die zukunftssicherste Lösung im High-End-Segment. Ältere Geräte mit Lightning bedient der Apple Pencil (1. Generation) noch solide, ist aber klar ein Produkt am Ende seines Lebenszyklus.

Wenn du direkt Preise und Verfügbarkeit prüfen möchtest, kannst du z. B. hier starten:

FAQ: Häufige Fragen zum Apple-Pencil-Vergleich

Für die meisten Schüler und Studierenden mit USB-C-iPad ist der Apple Pencil (USB-C) ausreichend und bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer viel zeichnet oder extrem komfortables Laden möchte und ein kompatibles Pro/Air/mini hat, ist mit dem Pencil 2 oder dem Pencil Pro besser bedient.

Für einfache Notizen, To-dos und PDF-Markierungen reicht der Apple Pencil (USB-C) vollkommen aus. Druckempfindlichkeit ist hier kein Muss; wichtiger ist, dass der Stift zuverlässig funktioniert und dein iPad unterstützt.

Nein, aber er ist die beste Option, wenn du sehr viel und detailliert zeichnest und ein aktuelles iPad Pro/Air hast. Für viele Hobby-Zeichner auf älteren Pro/Air/mini-Modellen ist der Apple Pencil (2. Generation) ein sehr guter Kompromiss aus Preis und Leistung.

Wenn dein iPad einen Lightning-Anschluss hat (z. B. iPad 6–9, Air 3, mini 5), ist der Apple Pencil (1. Generation) die Original-Wahl. Er wirkt altmodisch, liefert aber ein gutes Zeichengefühl und volle Druckempfindlichkeit.

Der Mehrpreis lohnt sich, wenn du dein iPad täglich intensiv nutzt, viel zeichnest oder mit Whiteboards, Sketchnotes und professionellen Visualisierungen arbeitest. Nutzt du dein iPad vor allem für Mitschriften und gelegentliche Markierungen, bringt dir der Pro vergleichsweise wenig Mehrwert gegenüber dem USB-C Pencil oder dem Pencil 2.

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