Lenovo ThinkPad L13 2-in-1 im Schulunterricht mit Stift und handschriftlicher Mitschrift

ThinkPad L13 für die Schule 2026: Lohnt sich das 2-in-1?

In diesem Artikel schauen wir uns das ThinkPad L13 2-in-1 von Lenovo an und prüfen, ob bzw. wann es für den Unterricht in der Schule geeignet ist.

TL;DR / Kurzfazit in 30 Sekunden

Wenn du ein Gerät willst, das im Unterricht Mitschrift und längere Texte gleich gut kann, bist du beim ThinkPad L13 2-in-1 genau in der richtigen Ecke. Es ist ein Windows-Convertible mit echter Tastatur, Touch und je nach Konfiguration auch mit Stift.

  • Für digitale Klassen stark, wenn du Stift und Tablet-Modus wirklich nutzt.
  • Nimm mindestens 16 GB RAM und 512 GB SSD, sonst wird es unnötig zäh.
  • Prüfe beim Kauf, ob es wirklich „2-in-1“ ist und ob ein Stift dabei ist.
  • Für Videounterricht lohnt sich ein Headset, egal welches Gerät du nimmst.
  • Preislich liegt das eher über typischen Einsteiger-Schulgeräten.

Wenn du direkt schauen willst, was grad verfügbar ist:

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Einordnung: Was ist das ThinkPad L13 (und was nicht)

Viele suchen nach einem „Tablet mit Windows“ und meinen damit ein Gerät, das sich wie ein Tablet anfühlt, aber Windows kann. Das klappt nur teilweise. Ein Windows-Convertible ist eher ein Laptop, der auch Tablet kann.

Das 2-in-1 Convertible passt zur Schule, weil es nicht auf Show gebaut ist. Es fühlt sich eher wie ein Arbeitsgerät an. Das ist im Unterricht oft genau richtig.

Wichtig zu wissen: „ThinkPad L13“ meint mehrere Varianten. Für „Laptop mit Stift“ und Tablet-Modus brauchst du die 2-in-1-Version. Das normale L13 ist ein kompaktes Notebook, oft ohne echte Tablet-Funktion.

Welche Varianten gibt es: L13, L13 2-in-1 und L13 Yoga

Damit du nicht daneben greifst, hier die Einteilung. Zurzeit stehen in Shops manchmal alle Begriffe durcheinander.

  • ThinkPad L13 (Notebook): klassisches Notebook, teils mit Touch, aber ohne 360 Grad Umklappen.
  • ThinkPad L13 2-in-1 (Convertible): 360 Grad Scharnier, Tablet-Modus, Touch, Stift je nach Ausstattung.
  • ThinkPad L13 Yoga: oft ältere Generationen oder Händler-Name für das gleiche Convertible-Prinzip.

Wenn es dein Ziel ist ein „2-in-1 Windows Tablet“ für die Schule zu bekommen, schau wirklich nach dem 2-in-1. Alles andere ist eher ein „Laptop touchscreen“, nicht Tablet-Ersatz.

Die richtige Konfiguration: 16 GB/512 GB vs. 32 GB/512 GB

Bei Schulgeräten scheitert es selten an der CPU. Es scheitert an zu wenig RAM oder an einer zu kleinen SSD. Und bei vielen aktuellen L13-Varianten ist der RAM verlötet. Heißt: Was du kaufst, bleibt.

Meine Empfehlung für Schule ab 2026:

  • 16 GB RAM und 512 GB SSD: sinnvoller Standard, wenn Budget eine Rolle spielt.
  • 32 GB RAM und 512 GB SSD: entspannter, wenn du das Gerät lange nutzen willst.

Warum ich 32 GB mag: Browser, PDFs, Office und Teams laufen parallel. Das frisst RAM. 32 GB geben dir mehr Ruhe.

Kauf-Check in der Produktliste (Amazon und Co.)

Nimm dir 2 Minuten. Dann passieren dir die typischen Fehlkäufe nicht.

  • Steht wirklich „2-in-1“, „Convertible“ oder „Yoga“ in der Bezeichnung?
  • Ist Touch ausdrücklich genannt?
  • Steht „Integrated Pen“ oder „Stift im Gehäuse“? Achte darauf, dass der Stift sonst separat kommt.
  • RAM: mindestens 16 GB.
  • SSD: 512 GB ist der Sweet Spot (guter Mittelweg).
  • Kamera: wenn Videounterricht wichtig ist, nicht blind die Basis-Variante nehmen.
  • Akku: je nach Konfiguration gibt es einen kleineren oder größeren Akku (41 Wh / 54,7 Wh).

Wenn du ein passendes Angebot gefunden hast, prüfe es nochmal.
z.B. bei Amazon*: Lenovo ThinkPad L13 2-in-1 Gen 6 – 16GB RAM – 512GB SSD

Erster Eindruck und Einrichtung für Schule und Zuhause

Beim ersten Start wirkt das ThinkPad L13 eher nüchtern. Das ist angenehm. Weniger vorinstallierter Kram, weniger Ablenkung.

So ist die Einrichtung schnell erledigt:

  • Updates einmal komplett durchlaufen lassen.
  • Schul- oder Microsoft-Konto einrichten, je nach Vorgabe.
  • OneNote, Word und PowerPoint vorbereiten.
  • Teams oder Meet einmal testen (Kamera, Mikro, Lautsprecher).
  • Stift kurz einrichten, dann eine OneNote-Seite als „Mitschrift“ anlegen.

Wenn du das einmal sauber machst, hast du später weniger Theater.

Design und Handhabung im Rucksack-Alltag

Im Schulrucksack zählt nicht „schick“. Es zählt „hält durch“. Das ThinkPad L13 wirkt stabil, vor allem an den Scharnieren. Bei Convertibles ist das der Bereich, der im Alltag am meisten leidet.

Was sich im Schulalltag wirklich lohnt:

  • Sleeve oder Hülle, weil Bücher und Hefte gern mal drücken.
  • Zweites USB-C-Netzteil für Zuhause, wegen dem du das Original nicht täglich mitschleppst.
  • Headset für Videounterricht.
  • Kleiner USB-C-Adapter, falls du oft an Beamern hängst.

Display, Touch und Stift: Taugt es als Windows-Tablet-Ersatz?

Touch ist im Unterricht mehr als Spielerei. Du scrollst schneller durch PDFs, zoomst in Arbeitsblätter rein und klickst schneller durch Aufgaben. Mit Stift wird es erst richtig praktisch.

Wenn du regelmäßig mitschreibst, merkst du schnell: Handschrift ist bei Mathe, Diagrammen und Skizzen oft schneller wie Tippen. Dazu kommt: Du kannst PDFs direkt markieren und abgeben.

Typische Schul-Szenarien mit Stift:

  • Mitschrift in OneNote
  • PDFs ausfüllen und kommentieren
  • Skizzen, Formeln, Diagramme
  • schnelle Notizen beim Referat

Ein iPad fühlt sich als Tablet leichter an. Das 2-in-1 Gerät spielt seine Stärke aus, wenn du Windows brauchst und viel schreibst.

Tastatur und Trackpad: Hausaufgaben, Aufsätze, Referate

Die Tastatur ist einer der Gründe, warum ich Convertibles für Schule oft sinnvoller finde als reine Tablets. Wenn du längere Texte schreibst, willst du eine stabile Tastatur und ein Trackpad, das nicht nervt.

Beim ThinkPad L13 passt das Gesamtgefühl meist gut. Du klappst es auf, tippst los, fertig. Das klingt banal, aber im Alltag ist genau das der Punkt.

Akkulaufzeit im Schulalltag: Schafft das ThinkPad L13 den Schultag?

Ein Schultag ist nicht gleich Schultag. PDFs, Browser und Office sind relativ sparsam. Teams oder Meet ziehen deutlich mehr, weil Kamera, Mikro und Funk dauerhaft laufen.

Je nach Konfiguration gibt es einen kleineren oder größeren Akku. Aufgrund der Alltagsschwankungen würde ich nicht mit einer festen Stunden-Zahl planen. Pack lieber ein Netzteil ein, wenn Videounterricht regelmäßig vorkommt.

Was im Alltag wirklich hilft:

  • Helligkeit nicht dauerhaft auf Anschlag.
  • WLAN statt Hotspot, wenn möglich.
  • Nicht 30 Tabs offen lassen.
  • Teams nur dann mit Kamera, wenn es nötig ist.

Kamera, Mikro und Online-Unterricht: Teams, Meet und Referate

Die Frage ist simpel: „Wirst du verstanden, und sieht man dich halbwegs ordentlich?“ Bei vielen Laptops hängt das an der Ausstattung. Beim ThinkPad L13 ist es ähnlich. Es gibt Varianten mit einfacher Kamera und Varianten mit besseren Optionen.

Wenn Videounterricht wichtig ist, mach es dir leicht:

  • Headset nutzen, das macht die Sprache klarer.
  • Licht von vorn, nicht von hinten.
  • Kamera vorher kurz testen, damit du im Unterricht nicht rumfummelst.

Das macht Sinn, weil du damit unabhängig von der Kamera-Option bleibst.

ThinkPad L13 im Alltag: Ein typischer Schultag

Morgens klappst du es auf, OneNote offen, PDF vom Lehrer daneben. Du schreibst mit Stift mit, markierst Stellen, und wechselst zwischendurch in Word für längere Texte.

In der Pause klappst du es zu und packst es ein. Nachmittags kommen Hausaufgaben, vielleicht noch ein kurzer Call. Genau da zeigt sich, ob du genug RAM und Speicher genommen hast.

Vergleich: ThinkPad L13 2-in-1 vs. Alternativen

Weitere Modelle findest du auch im Artikel zu den 2-in-1 Geräten im Vergleich unter: Digitale Klasse – Tablets & 2-in-1-Geräte für die Schule 2025 im Vergleich.

Andere Windows-Convertibles

Günstigere Convertibles funktionieren, wenn Stift nur „nett, aber nicht nötig“ ist. Sie sparen aber oft an Tastatur, Scharnier oder Ausstattung.

  • besser, wenn Budget extrem knapp ist
  • schlechter, wenn du Stift täglich nutzt und lange schreiben musst

iPad plus Tastatur plus Stift

Ein iPad ist als Tablet bequemer und leichter. In Bezug auf lange Texte und Windows-Programme ist ein Convertible oft einfacher.

  • besser, wenn du wirklich Tablet-Feeling willst
  • schlechter, wenn du viel mit Windows-Dateien und Desktop-Programmen arbeitest

Chromebook-Convertible

Chromebooks passen gut, wenn eure Schule stark browserbasiert arbeitet. Wenn du Windows brauchst, bist du mit dem ThinkPad sicherer.

Preis-Leistung: ThinkPad L13 kaufen und richtig konfigurieren

Anfang 2026 liegt das normale ThinkPad L13 oft um 1.000 € bis 1.200 €. Das ThinkPad L13 2-in-1 startet häufig ab etwa 1.100 € bis 1.400 €. Gute Schul-Konfigurationen gehen je nach Ausstattung darüber.

Wenn das Budget eng ist, lohnt sich ein Blick auf:

  • Angebote und Aktionspreise
  • generalüberholte Geräte (Refurbished), wenn Zustand und Garantie passen!

Preise ändern sich schnell. Darum lohnt sich ein aktueller Blick:
16 GB / 512 GB *: Lenovo ThinkPad L13 2-in-1 Gen 6 – 16GB RAM – 512GB SSD
32 GB / 1TB *: Lenovo ThinkPad L13 2-in-1 Gen 6 – 32GB RAM – 1TB SSD

Wenn du die offiziellen Daten zu einer konkreten Variante prüfen willst: https://www.lenovo.com/de/

Hinweise für Bayern: Digitale Schule der Zukunft (DSDZ)

Wenn du in Bayern kaufst und „Digitale Schule der Zukunft“ bei euch ein Thema ist, klär vor dem Kauf ein paar Basics. Sonst wird es später nervig.

  • Welche Gerätekategorie ist erlaubt (Notebook, Convertible, Tablet)?
  • Gibt es Mindestanforderungen (z. B. RAM, Speicher, Stift)?
  • Welche Rechnungsdaten braucht ihr?
  • Gibt es ein Zeitfenster für die Beschaffung?

Hier findest du Infos und Einstiegspunkte: Digitale Schule der Zukunft (Bayern)
Schau dir auch den Beitrag zum Förderantrag an: Förderantrag Digitale Schule Bayern

Pro und Contra im Überblick

Pro

  • echte Tastatur für längere Texte
  • 2-in-1-Modus ist im Unterricht praktisch
  • Touch und Stift helfen bei PDFs und Mitschrift
  • mit 16 GB oder 32 GB RAM bleibt es auch später noch angenehm

Contra

  • nicht jede L13-Variante ist ein echtes Convertible
  • Stift ist nicht immer automatisch dabei
  • gute Ausstattung kostet, billige Konfigurationen sind schnell zu knapp
  • Akku hängt stark von Nutzung und Akku-Variante ab

Fazit: Für wen lohnt sich das ThinkPad L13 2-in-1?

Wenn du ein zuverlässiges Windows-Convertible für die Schule suchst, ist das L13 2-in-1 eine sehr gute Option. Vor allem dann, wenn Mitschrift mit Stift wirklich genutzt wird und du längere Texte schreibst.

Ich würde es dir empfehlen, wenn du das hier wiedererkennst:

  • du willst ein Gerät für Mitschrift und Hausaufgaben
  • du willst Windows, nicht nur Apps
  • du willst mindestens 16 GB RAM und 512 GB SSD

Wenn das zu dir passt, schau dir aktuelle Angebote für das Convertible u. a. hier an:
LINK: Lenovo Campus Campus-Shop
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LINK: MediaMarkt
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LINK: Preisvergleich Idealo

FAQ: Häufige Fragen

Nicht immer. Manche Konfigurationen haben einen integrierten Stift im Gehäuse, andere sind nur „pen-ready“. Prüfe in der Produktliste, ob „Integrated Pen“ genannt ist.

Ja, für die meisten Schüler ist 16 GB RAM ein guter Start. 32 GB geben mehr Puffer, wenn du es lange nutzen willst.

Bei vielen aktuellen L13-Varianten ist der RAM verlötet. Wenn du mehr RAM willst, musst du ihn beim Kauf auswählen.

Oft ja, bei leichter Nutzung. Videounterricht zieht stärker. Je nach Konfiguration gibt es einen kleineren oder größeren Akku. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, pack ein Netzteil ein.

iPad ist als Tablet leichter. ThinkPad L13 ist stärker, wenn du Windows brauchst und viel schreibst. Wenn du beides willst, ist ein 2-in-1 ein guter Kompromiss.

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