iPad Air im Schuleinsatz: Schülerin schreibt mit Stylus digitale Mitschrift

iPad Air Test für die Schule: Lohnt es sich als Einstiegs-Tablet?

Das iPad Air gilt 2025 in vielen Tests als „Standardempfehlung“ und wird teils sogar als bestes Tablet im Markt eingeordnet, da es mit dem M3-Chip deutlich stärker ist als das günstigere iPad, aber deutlich günstiger bleibt als das iPad Pro.
Wir schauen uns an, wie sinnvoll das iPad Air als Schul-Tablet ist und ab wann du besser zum günstigeren iPad oder direkt zum iPad Pro greifst.

iPad Air als Schul-Tablet – für wen ist es gedacht?

Tablets sind an vielen Schulen inzwischen Standard: BYOD-Konzepte („Bring Your Own Device), iPad-Klassen, digitale Schulbücher und Lernplattformen gehören ab der 5./7. Klasse immer öfter zum Alltag. Wenn du vor der Frage stehst, welches Tablet es werden soll, taucht ein Modell praktisch immer auf: das iPad Air.

Das iPad Air mit M3-Chip gibt es in 11 und 13 Zoll. Es sitzt genau zwischen dem günstigeren iPad (11. Generation) und dem teuren iPad Pro. Du bekommst hier mehr Leistung und bessere Ausstattung als beim Einsteiger-iPad, bleibst aber deutlich günstiger als beim Pro. Achte auf die Mindestanforderungen bei Förderung: Förderantrag Digitale Schule Bayern

Für Eltern, Schüler und Lehrkräfte ist die wichtigste Frage: Reicht das iPad Air als Schul-Tablet oder ist es überdimensioniert? Genau das schauen wir uns im Detail an, mit Fokus auf typische Schul-Szenarien: Unterricht, Hausaufgaben, Präsentationen, Projektarbeiten und Mediennutzung.

Das iPad 11″ (A16, 2025) kann klar als Einsteiger- und Bildungslösung positioniert werden. Es ermöglicht einen günstigen Einstieg, volle iPadOS-Funktion, aber ohne Apple-Intelligence-Features. Lies dazu meinen Artikel hier: Apple iPad (A16) 2025 – Wie gut ist das Tablet für Schule und kreative Arbeit?

Erster Eindruck und Einrichtung

Verpackung und Lieferumfang sind typisch Apple: Du bekommst das Tablet, ein USB-C Kabel und evtl. ein Netzteil, Stift und Keyboard sind nicht dabei. Nach dem Einschalten läuft die Einrichtung recht geradlinig ab (wenn du dich schon auskennst): Sprache wählen, WLAN verbinden, Apple-ID anlegen oder ein bestehendes Familienkonto nutzen. Wenn du das iPad für ein Kind einrichtest, kannst du direkt Bildschirmzeit, Inhaltsfilter und Kaufbeschränkungen setzen. Hier kann es etwas holprig werden, da Kinderaccounts nicht genauso funktionieren wie „normale“-Accounts.
Für die Schule kommen meist noch ein paar Schritte dazu, wobei das oft in der Klasse mit den Kids zusammen gemacht wird:

  • Anmeldung an einer Lernplattform (z. B. Moodle, IServ, Microsoft 365, itslearning).
  • Einbinden von Schul-E-Mail / Schul-Cloud oder Office-Konto.
  • Installation der benötigten Apps (Notizen-App, Office, Lern-Apps, Schulbuch-Apps ggf. Videokonferenz-Tools).
  • Wenn die Schule ein MDM-System (Mobile Device Management) nutzt, wird das Gerät oft per QR-Code oder Link eingebunden, danach landen viele Einstellungen automatisch auf dem iPad.

Sobald WLAN, Schul-Account und die wichtigsten Apps eingerichtet sind, läuft vieles wie von selbst. Updates für iPadOS und Apps kommen regelmäßig (Abhängig von deinen Einstellungen), meist im Hintergrund. Für Kinder und Jugendliche ist das System übersichtlich, und Lehrkräfte können bei iPadOS-Geräten besser helfen, weil die meisten Schulen sich auf Apple oder ein, zwei weitere Hersteller konzentrieren.

Design, Verarbeitung und Alltagstauglichkeit

Das iPad Air setzt auf ein Aluminiumgehäuse, was sehr stabil und hochwertig wirkt. Die Kanten sind flach, die Rückseite glatt, es fühlt sich eher wie ein ultraleichter Laptop-Deckel an, nicht wie ein Spielzeug. Das iPad Air gibt es in 11″ und 13″:

  • iPad Air 11″ (M3): ca. 460 g, 10,86″ Display, 247,6 × 178,5 × 6,1 mm
    Von der Fläche her ist das 11″-Modell in etwa ein A4-Heft und passt problemlos in gängige Rucksäcke und damit für Kinder ist es gut tragbar. Das Gewicht ist spürbar, aber deutlich unter vielen Schulbüchern.
  • iPad Air 13″ (M3): ca. 616 g, 13″ Display, 280,6 × 214,9 × 6,1 mm
    Das 13″-Modell hat eher ein Laptop-Format. Im gepackten Ranzen merkst du das zusätzliche Gewicht. Für Oberstufe/Studium okay, für kleinere Kinder eher grenzwertig.

Die Verarbeitung ist, wie bei den meisten iPads, sehr hochwertig: Aluminium-Unibody, stabiles Gehäuse, kaum Verwindung. Die nur gut sechs Millimeter Gehäusedicke machen das Gerät aber empfindlich. Gleichzeitig ist die Glasfront natürlich stoß- und kratzanfällig, wenn es ohne Schutz lose in der Tasche liegt.
Im Schulalltag ist eine robuste Hülle mit Displayklappe praktisch Pflicht. Mit einer stabilen Schutzhülle und ggf. Panzerglas übersteht das iPad Air in der Regel mehrere Schuljahre. Stürze vom Tisch sind trotzdem nie ganz ohne Risiko, auch enge Spinde oder überfüllte Rucksäcke fordern einiges. Optional ist eine Folie mit Papier-Feeling sinnvoll, wenn viel handschriftlich gearbeitet wird.

  • Ohne Hülle ist das Risiko für Displaykratzer und Dellen im Rahmen hoch -> Rundumschutzhülle, bei jüngeren Schülern möglichst kein offenes Keyboard-Case, sondern ein „Rugged Case“.
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Technische Daten und Features im Detail

Viele Datenblätter wirken auf den ersten Blick abstrakt. Für die Schule sind aber vor allem diese Punkte wichtig.

Display: Lesen, Schreiben, PDFs

Das iPad Air setzt auf ein „Liquid Retina“-LCD mit 60 Hz, vollständig laminiert und mit Anti-Reflex-Beschichtung.

  • 11″: 10,86″, 2360 × 1640 Pixel, ca. 500 Nits Helligkeit.
  • 13″: 2732 × 2048 Pixel, ca. 600 Nits.

Im Klassenraum, in normalen Innenräumen und sogar im Schatten auf dem Schulhof bleibt der Bildschirm gut ablesbar. Nur bei direkter Sonne musst du den Blickwinkel etwas anpassen. Für Schulbücher als PDF, Präsentationen und handschriftliche Notizen ist die Darstellung sehr scharf.

Leistung: M3-Chip und Apple Intelligence

Innen arbeitet der Apple M3-Chip, der aus dem Mac-Bereich stammt und im Vergleich zum A16 im günstigeren iPad 11 deutlich stärkere Reserven bietet.
Das Arbeiten mit Lern-Apps, große PDFs, Split-View mit zwei Apps nebeneinander, Grafikanwendungen und gelegentliche Videoprojekte bringen das Gerät kaum ins Schwitzen. Auch in ein paar Jahren dürfte noch genug Leistung für iPadOS-Updates und neue Apps da sein.

Speicher: Wie viel ist für die Schule sinnvoll?

Das iPad Air startet bei 128 GB und geht bis 1 TB. Für die meisten Schüler reichen:

  • 128 GB, wenn hauptsächlich mit Cloud-Diensten gearbeitet wird.
  • 256 GB, wenn viele Offline-PDFs, Videos oder kreative Projekte (z. B. Procreate, iMovie, LumaFusion) lokal gespeichert werden.

Wichtig: Der Speicher lässt sich nicht per microSD-Karte erweitern, anders als bei vielen Android-Tablets.

Akkulaufzeit: Schultag ohne Steckdose?

Apple gibt bis zu 10 Stunden Web oder Videowiedergabe an, Praxiserfahrungen liegen je nach Nutzung zwischen 8 und 12 Stunden.
Für einen typischen Schultag reicht eine Ladung problemlos, selbst mit ein paar Stunden Video-Unterricht und Recherchepausen. Wer nachmittags noch lange streamt oder spielt, sollte das iPad abends an den Strom hängen.

Konnektivität: WLAN oder 5G?

Standard ist Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3; optional gibt es eine 5G-Variante (eSIM-only).
Für die meisten Schüler reicht das WLAN-Modell. Zuhause und in der Schule hängt das Tablet ohnehin fast immer im WLAN. 5G lohnt sich vor allem für Schüler mit langem Schulweg, vielen Lücken im WLAN oder sehr flexiblem Alltag (z. B. Berufsschule, Blockunterricht, Praktika).

iPad Air im Schulalltag: Schreiben, Lernen, Streaming

Notizen, digitale Hefte und Stift-Einsatz

In der Praxis wirst du das iPad Air wahrscheinlich vor allem als digitales Heft nutzen. Mit einem passenden Stift wie dem Apple Pencil Pro fühlt sich handschriftliches Schreiben sehr direkt an; viele Schüler greifen nach kurzer Eingewöhnung lieber zum Tablet als zum Papier. Apps wie GoodNotes, Notability oder OneNote erlauben mehrere „Hefte“, farbige Marker, Screenshots aus dem Unterricht und das Importieren von Arbeitsblättern als PDF. Damit wird das iPad Air schnell zum digitalen Collegeblock:

  • Im Unterricht schreibst du mit dem Pencil direkt in digitale Hefte,
  • du kannst Arbeitsblätter als PDF importieren und direkt darauf schreiben,
  • Skizzen in Mathe, Physik oder Kunst lassen sich präzise festhalten.

Auf dem 11″-Air hast du eine gute Balance aus Übersicht und Handlichkeit. Auf dem 13″-Air fühlen sich große Tafelbilder, Formelsammlungen oder Mindmaps deutlich luftiger an, was besonders für die Oberstufe/Studium angenehm ist.
Wenn viel handschriftlich gearbeitet wird, hilft oft eine Folie mit Papier-Feeling, damit sich der Stift weniger „glatt“ anfühlt.

Lern-Apps, Browser, Video-Unterricht

Viele Schulen setzen auf Lernplattformen, Cloud-Anwendungen, Vokabeltrainer, Mathe-Apps oder digitale Bücher. Hier spielt das iPad Air seine Stärken aus:

  • Apps starten schnell, selbst wenn mehrere im Hintergrund liegen.
  • Multitasking mit Split-View oder Stage Manager funktioniert flüssig, etwa bei einer Videokonferenz und Mitschrift gleichzeitig.
  • Download und Offline-Nutzung von Lernvideos.
  • Die Frontkamera ist für Video-Unterricht ausreichend, sitzt im Querformat sinnvoll am Rand, sodass der Blickkontakt eher natürlich wirkt.

Im Schulalltag ist eher die WLAN-Qualität der limitierende Faktor, dass iPad Air kommt bei diesen Aufgaben kaum an seine Grenzen.

Zubehör im Schulalltag (Stift, Tastatur, Hülle)

Für die Schule sind drei Zubehörtypen interessant:

  • Schutzhülle: Pflicht, um Stürze und Kratzer abzufangen. Eine einfache Folio-Hülle reicht oft, ich würde aber zu etwas robusteren greifen.
  • Stift (Apple Pencil Pro oder Alternative): Für Fächer mit vielen Skizzen, Formeln und Diagrammen ist der Stift Gold wert. Gelegenheitsnutzer kommen zur Not mit Finger und Tastatur aus, aber langfristig macht der Pencil den Unterschied zwischen „geht so“ und „wirklich angenehmem Arbeiten“. Apple Pencil Vergleich – Welcher Stift passt zu dir?
  • Tastatur (Magic Keyboard oder Drittanbieter): Wenn viele längere Texte, Präsentationen oder Referate geschrieben werden, ersetzt das iPad Air mit Tastatur den Laptop. Für reine Unter- und Mittelstufe reicht oft eine Soft-Tastatur auf dem Display oder eine einfache Bluetooth-Tastatur auf dem Schreibtisch zu Hause. – Ab der Oberstufe oder im Studium ist eine physische Tastatur sehr empfehlenswert. Mit dem Magic Keyboard tippst du ähnlich wie auf einem ultraleichten Laptop und nutzt das Trackpad für Mauszeiger, Markieren und Multitasking.

Vergleich: iPad Air vs. günstigere Modelle für die Schule

Besonders spannend ist der Vergleich zum günstigeren iPad (11″, 2025, A16) und zu soliden Android-Einsteigergeräten wie dem Samsung Galaxy Tab S9 FE+.

iPad (11″, 2025, A16) – das echte Einsteiger-Schul-iPad

Das Standard-iPad ist spürbar günstiger und wird von vielen Schulen bewusst als Einstiegsgerät empfohlen. Technisch bekommst du:

  • 10,9″ LCD mit 60 Hz, ähnlicher Auflösung, aber etwas einfacherer Aufbau.
  • A16-Chip mit ausreichend Leistung für Alltag, aber weniger Reserven für viele Apps und langfristige Updates.
  • Kein Apple Intelligence und teilweise abgespeckte Funktionen im Vergleich zum M3-Air.

Im Schulalltag heißt das: Für eine reine Basisnutzung (Lernplattform, Browser, PDF, ein paar Apps) oder als Einstieg, reicht das Standard-iPad völlig. Wenn das Budget knapp ist und keine speziellen Anforderungen bestehen, ist es eine sinnvolle Wahl – besonders in Klassen, in denen die Schule das Modell explizit vorgibt.

Android-Alternative: Samsung Galaxy Tab S9 FE+

Wenn deine Schule offen für Android ist, du aber deutlich sparen willst, kann ein Tab S9 FE+ eine gute Lösung sein. Android-Geräte punkten vor allem bei Preis und Flexibilität:

  • Teilweise größerer Bildschirm, oft mit 90 Hz.
  • Stift (S-Pen) ist häufig im Lieferumfang enthalten.
  • Speicher per microSD erweiterbar.

Im Gegenzug musst du mit einem weniger optimierten App-Ökosystem für Schule und Lernen leben. Viele Schul-Apps sind zwar auch für Android verfügbar, laufen dort aber eher im Smartphone-Layout oder mit weniger Feinschliff. Zudem sind Update-Laufzeiten und Wiederverkaufswerte meist schwächer als beim iPad.

Wann reicht ein günstigeres Gerät?

  • Wenn die Schule eine klare Empfehlung für ein bestimmtes Modell ausspricht.
  • Wenn Budget die wichtigste Grenze ist und das Tablet vor allem für PDF, Browser, Lern-Apps ohne große Kreativprojekte genutzt wird.
  • Wenn du mit Android schon tief im Ökosystem bist und auf iMessage, AirDrop & Co. verzichten kannst.

Vergleich: iPad Air vs. iPad Pro

Die wichtigste teurere Alternative ist das iPad Pro mit M5 und OLED-Display, außerdem High-End-Android-Tablets oder Windows-2-in-1-Geräte.

iPad Air vs. iPad Pro (M5)

Das iPad Pro mit M5-Chip ist deutlich teurer, bietet aber:

  • OLED-Display mit 120 Hz ProMotion – flüssigeres Scrollen, besseres Schwarz, mehr HDR-Punch.
  • Noch höhere Leistung und teilweise mehr Arbeitsspeicher.
  • Bessere Lautsprecher und Kameras, Thunderbolt-Port.

Für klassische Schulaufgaben ist das aber meist Overkill. Die Mehrleistung spürst du vor allem bei anspruchsvollen Videoprojekten, 3D-Anwendungen, professioneller Bildbearbeitung oder wenn das Tablet zugleich vollwertiger Laptop-Ersatz für kreative Berufe sein soll.

iPad Air vs. Windows-2-in-1 (z. B. Surface)

Windows-Convertibles sind näher am klassischen Laptop:

  • Vollwertiges Desktop-Betriebssystem mit allen Programmen (z. B. spezieller Schulsoftware).
  • Besser für Spezialfälle wie CAD oder bestimmte Prüfungsprogramme.

Dafür sind sie meist schwerer, haben eine kürzere Akkulaufzeit und reagieren träger als das iPad Air. Für den typischen Schulalltag (PDFs, Lern-Apps, Cloud-Dokumente) bietet ein iPad Air in der Regel das rundere Gesamtpaket.

Pro und Contra für den Schuleinsatz

Vorteile des iPad Air als Schul-Tablet

  • Sehr starke Leistung mit M3-Chip, ausreichend für viele Jahre Schul- und Studienalltag.
  • Hochwertiges, helles und entspiegeltes Display, ideal für PDFs, Bücher und Notizen.
  • Stift– und Tastatur-Support (Apple Pencil Pro, Magic Keyboard) machen das Tablet zum digitalen Heft und Laptop-Ersatz zugleich.
  • Langes Update-Fenster: iPads bekommen erfahrungsgemäß viele Jahre iPadOS-Updates, realistisch mehrere Schuljahre mit aktueller Software (Einschätzung).
  • Starkes App-Ökosystem für Bildung, Kreativität und Produktivität.
  • Hoher Wiederverkaufswert im Vergleich zu vielen Android-Tablets (Einschätzung): gut gepflegte iPads lassen sich nach 3–4 Jahren meist noch sinnvoll weiterverkaufen.
  • Gute Akkulaufzeit über einen Schultag.
  • Stabile Verarbeitung und relativ leicht.

Nachteile im Schulkontext

  • Anschaffungspreis deutlich höher als beim iPad (A16, 2025) oder günstigen Android-Tablets.
  • Zubehörkosten: Pencil Pro (~149 €) und Magic Keyboard (~300 €) treiben den Gesamtpreis stark nach oben.
  • Kein erweiterbarer Speicher (kein microSD-Slot) – du musst dein Speichermodell bewusst wählen.
  • Kein OLED und keine 120 Hz, hier sind das iPad Pro und manche Android-Tablets überlegen.
  • Reparaturen teuer (Display, Gehäuse), daher ohne Hülle riskant.
  • Für reine Basisnutzung kann das iPad Air überdimensioniert sein – dann lohnt sich eher das günstigere iPad.
  • iPadOS ist sehr stark für Schul- und Kreativapps, ersetzt aber in manchen Spezialfällen keinen Laptop.
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Preis-Leistungs-Verhältnis fürs Schulbudget

Straßenpreise Ende 2025 (gerundete Spannen):

  • iPad Air 11″ (M3, 128 GB, Wi-Fi): ca. 550–650 € bei amazon* Apple iPad Air M3 128GB
  • iPad Air 11″ (M3, 256 GB, Wi-Fi): ca. 650–750 €
  • iPad Air 13″ (M3, 256 GB, Wi-Fi): ca. 850–1.050 €

Preis-Stand: 26.12.2025. Apple-Listenpreise liegen je nach Größe/Speicher deutlich höher. Aktionen zu Back-to-School, Black Friday oder Prime Day drücken die Preise zeitweise deutlich nach unten. Dazu kommen je nach Setup:

  • Stift (Apple Pencil Pro): rund 150 € bei amazon* Apple Pencil Pro
  • Tastatur (Magic Keyboard oder Alternative): 150–350 €.
  • Hülle, Panzerglas, ggf. Versicherung.

Wenn du die Gesamtkosten über mehrere Schuljahre betrachtest, relativiert sich der hohe Einstiegspreis: iPads behalten erfahrungsgemäß ihren Wert besser als viele Android-Tablets, und dank langer Softwareupdates muss nicht alle zwei Jahre neu gekauft werden.

Fazit: Für welche Schüler ist das iPad Air sinnvoll?

Unterm Strich ist das iPad Air eines der ausgewogensten Tablets für die Schule. Wenn du ein Gerät suchst, das heute problemlos durch den Unterricht kommt und in drei bis fünf Jahren immer noch Spaß machen soll, ist es ein sehr starker Kandidat. Wenn du es nur zum Einstieg planst (z.B. für die 6./7. Klasse) und später auf ein Leistungsstärkeres umsteigen möchtest, würde ich mit dem iPad 11″ (A16) starten, siehe: Apple iPad (A16) 2025 – Wie gut ist das Tablet für Schule und kreative Arbeit?

Sinnvoll ist das iPad Air als Schul-Tablet vor allem für:

  • Schüler, die das Tablet täglich für mehrere Fächer nutzen und auch Zuhause viel damit arbeiten (digitales Heft, PDF-Leser, Recherchegerät) und du eine Lösung willst, die mehrere Schuljahre hält und auch im Studium noch genug Reserven hat.
  • Oberstufe, Berufsschule und Studium, wenn Präsentationen, Recherche und längere Texte eine größere Rolle spielen.
  • Kreative Schüler (Kunst, Musik, Mediengestaltung), die Zeichnen, Foto- oder Videoprojekte umsetzen wollen und dafür die Leistung des M3-Chips und den Stift-Support ausreizen.
  • Leute, die das Tablet als Laptop-Ersatz nutzen wollen (dann besser 13″).

Besser ein günstigeres Modell wählen, wenn:

  • Das Tablet nur gelegentlich zum Lesen von PDF-Arbeitsblättern, für Lern-Apps und etwas Recherche genutzt wird.
  • Dein Budget knapp ist und die Schule auch günstigere Modelle erlaubt (fördert).
  • Dein Kind noch in der Unterstufe ist und das iPad eher „leicht“ nutzt.
  • Du mit kleineren Einschränkungen bei Display und Leistung leben kannst.

Direkt zu einem teureren Gerät greifen solltest du, wenn:

  • Du in Richtung Mediengestaltung, Kunst, Film, 3D gehst und das Tablet dabei zugleich wichtigstes Arbeitsgerät ist.
  • 120-Hz-OLED-Display und maximale Leistung wirklich genutzt werden (intensives Zeichnen, Mediengestaltung, intensiver Videoschnitt)
  • Spezielle Software oder Anschlüsse benötigt werden, die nur ein iPad Pro oder ein Windows-2-in-1 bietet.

Wenn du dich für das iPad Air entschieden hast oder noch weiter recherchieren möchtest, kannst du im nächsten Schritt gezielt nach aktuellen Angeboten schauen.

FAQ: Häufige Fragen zum iPad Air für die Schule

Beim aktuellen iPad Air startest du bei 128 GB. Für reine Schulnutzung sind 128 GB meist genug, solange du Medien ab und zu auslagerst. Wer viele Offline-PDFs, Videos oder kreative Projekte speichert, sollte eher 256 GB einplanen. Achtung: beachte Mindestanforderungen bei der Förderung!

Nein. Für einfaches Tippen und Arbeiten in Office-Apps kommst du auch mit dem einfachen Pencil oder ohne Stift klar. Wenn deine Schule aber stark auf handgeschriebene Notizen, Formeln, Diagramme oder Zeichnen setzt, ist ein Pencil (Pro) sehr empfehlenswert – gerade über mehrere Jahre gesehen.

Apple unterstützt iPads erfahrungsgemäß viele Jahre mit neuen iPadOS-Versionen. Erfahrungswerte zeigen, dass Modelle meist fünf bis sechs große Systemgenerationen mitmachen. Für das 2025er iPad Air ist eine Nutzung über mehrere Schuljahre realistisch, ohne bei Sicherheit und Funktionen direkt abgehängt zu werden.

Ja, technisch klar. Du bekommst mehr Leistung, ein besseres Display, Pencil-Pro-Support und Apple-Intelligence-Funktionen.
Ob es sich lohnt, hängt vom Budget und der Intensität der Nutzung ab. Für Vielnutzer ist das Air die bessere Wahl, für Schüler zum Einstieg und als Basisnutzung reicht oft das iPad 11″.

Für die meisten Schüler: Nein. Das iPad Pro ist großartig für intensive Kreativarbeit und professionelle Workflows – für typischen Schulgebrauch ist der Mehrwert im Verhältnis zum Aufpreis aber begrenzt. In den allermeisten Fällen ist das iPad Air der sinnvollere Kompromiss.

Für die meisten Schüler reicht das Wi-Fi-Modell vollkommen: Zuhause und in der Schule ist fast immer WLAN vorhanden. 5G lohnt sich vor allem für Schüler, die viel unterwegs lernen, oft im Zug arbeiten oder keinen stabilen Hotspot über ein Smartphone nutzen können.

Ab der Oberstufe oder im Studium lohnt sich eine physische Tastatur deutlich – längere Texte, Facharbeiten und Präsentationen lassen sich dann viel schneller und ergonomischer schreiben. In jüngeren Klassen kann man erst einmal ohne Tastatur starten und bei Bedarf nachrüsten.

Für die meisten Schüler reicht das 11-Zoll-Modell. Es passt leichter in den Rucksack, ist günstiger und trotzdem groß genug für Schulbücher und Notizen. Das 13-Zoll-Modell lohnt sich, wenn viel mit geteiltem Bildschirm, großen PDFs oder kreativen Anwendungen gearbeitet wird – eher Oberstufe, Berufsschule oder Studium.

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